Iris Berben ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen. Mit einer beeindruckenden Karriere, die sich über Jahrzehnte erstreckt, prägte sie das deutsche Fernsehen und Kino durch ihre Vielseitigkeit und ihr gesellschaftliches Engagement.
Wer ist Iris Berben?
Iris Berben ist eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Sängerin. Sie wurde einem breiteren Publikum 1978 durch die Serie „Zwei himmlische Töchter“ unter der Regie von Michael Pfleghar bekannt. Im Laufe ihrer Karriere wirkte sie in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen mit und war an der Seite von Diether Krebs ein prägender Teil der Comedy-Show „Sketchup“. Über viele Jahre hinweg, von 1994 bis 2013, verkörperte sie die Titelrolle der Berliner Kriminalkommissarin in der ZDF-Krimireihe „Rosa Roth“. Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit ist sie als Synchronsprecherin tätig, engagiert sich politisch gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und war von 2010 bis 2019 Präsidentin der Deutschen Filmakademie.
Iris Berben Alter — wie alt ist sie?
Iris Berben wurde am 12. August 1950 in Detmold geboren. Sie ist 75 Jahre alt.
Iris Berben — Instagram
Iris Berben ist auf Instagram aktiv (@iris_berben) und teilt dort regelmäßig Einblicke in Beruf und Alltag mit den Followern.
Iris Berben Herkunft und Eltern
Iris Berben wurde als einziges Kind der Gastronomen Heinz und Dorothea Berben geboren. Sie ist über ihre Ururgroßmutter eine Nachfahrin der Familie von Tettenborn.
Iris Berben Ausbildung
Nach der Scheidung ihrer Eltern zog Iris Berben im Alter von vier Jahren mit ihrer Mutter von Detmold nach Münster und später nach Hamburg. Sie lebte zudem zwei Jahre bei ihren Großeltern in Essen. In Hamburg besuchte sie die Grundschule sowie verschiedene Landschulheime und Internate. Als sie zwölf Jahre alt war, zog ihre Mutter nach Portugal. Iris Berben besuchte unter anderem das Internat von St. Peter-Ording und die Sophie-Barat-Schule, beendete ihre Schullaufbahn jedoch ohne Abitur.
Iris Berben Karriere
Bereits als Siebzehnjährige begann Iris Berben, in Kurzfilmproduktionen der Hamburger Kunsthochschule aufzutreten. 1965 wirkte sie in Natias Neuterts Experimentalfilm „Noch und Nöcher“ mit. Ihr erster Fernsehauftritt erfolgte 1967 in einem Beitrag der Nordschau des NDR über die Blumenkinder. 1968 zog sie nach München und spielte im Kinofilm „Detektive“ unter der Regie von Rudolf Thome sowie im Edgar-Wallace-Film „Der Mann mit dem Glasauge“. 1969 folgte eine Rolle im Italowestern „Zwei Companeros“.
Der große Durchbruch gelang ihr 1978 mit der Serie „Zwei himmlische Töchter“. In den 1980er Jahren war sie als Nachfolgerin von Beatrice Richter in der Comedy-Show „Sketchup“ zu sehen. Ab 1987 spielte sie die Rolle der Evelyn von Guldenburg in der Serie „Das Erbe der Guldenburgs“. Von 1994 bis 2013 war sie das Gesicht der ZDF-Krimireihe „Rosa Roth“. In den folgenden Jahren arbeitete sie mehrfach mit dem Regisseur Carlo Rola zusammen, etwa für die Mehrteiler „Die Patriarchin“ (2005), „Afrika, mon amour“ (2007) und „Krupp – Eine deutsche Familie“ (2009). Weitere markante Rollen übernahm sie in Filmen wie „Buddenbrooks“ (2008), „Der Wagner-Clan“ (2013), „Sternstunde ihres Lebens“ (2014) und der Trilogie „Der Vorname“, „Der Nachname“ sowie „Der Spitzname“. 2023 war sie in der Netflix-Produktion „Paradise“ zu sehen.
Iris Berben wichtigste Rollen und Filme
Zu ihren wichtigsten Arbeiten zählen: „Zwei himmlische Töchter“ (1978), „Sketchup“ (bis 1986), „Das Erbe der Guldenburgs“ (ab 1987), „Rosa Roth“ (1994–2013), „Die Patriarchin“ (2005), „Afrika, mon amour“ (2007), „Krupp – Eine deutsche Familie“ (2009), „Buddenbrooks“ (2008), „Der Wagner-Clan“ (2013), „Sternstunde ihres Lebens“ (2014), „Das Zeugenhaus“ (2014), „Lang lebe die Königin“ (2019/20), „Das Unwort“ (2020), „Unter Freunden stirbt man nicht“ (2020), „Der Vorname“ (2018), „Der Nachname“ (2022), „Der Spitzname“ (2024) und „Paradise“ (2023).
Iris Berben Auszeichnungen und Erfolge
Iris Berben wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit der Goldenen Kamera (1987, 2004), dem Bambi (1990, 2002, 2009), dem Bundesverdienstkreuz am Bande (1997) und 1. Klasse (2003), dem Leo-Baeck-Preis (2002), dem Bayerischen Fernsehpreis (2011), dem Grimme-Preis (2012), der Platin-Romy (2018) und dem Ehrenpreis des Zurich Film Festivals (2020). 2022 wurde sie mit dem Orden wider den tierischen Ernst und dem Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises ausgezeichnet.
Iris Berben Ehemann / Beziehung
Iris Berben war von 1974 bis 2006 mit dem israelischen Geschäftsmann Gabriel Lewy liiert. Seit 2007 ist sie mit dem Stuntkoordinator Heiko Kiesow liiert.
Iris Berben Kinder
Iris Berben ist die Mutter des Filmproduzenten Oliver Berben.
Iris Berben Wissenswertes
Iris Berben engagiert sich seit 1967, nach einer Reise nach Israel, kontinuierlich gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus. Sie ist Schirmherrin des Magen David Adom-Israel in Deutschland e. V. und unterstützt den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V.“. Zudem ist sie Kuratoriumsmitglied der Deutschen AIDS-Stiftung und war von 2010 bis 2019 Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Sie lebt in Berlin und Portugal.
Quellen
- https://de.wikipedia.org/wiki/Iris_Berben
- https://www.irisberben.de/
- https://www.brisant.de/stars/iris-berben-die-einzigartige-112.html
- https://www.filmdienst.de/person/details/79717/iris-berben
- https://www.ndr.de/kultur/film/iris-berben-ist-75-gesellschaftlich-aktiv-auch-neben-dem-filmset,irisberben-102.html
- https://www.imdb.com/de/name/nm0001941/
